* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback






Vom schönsten Ort der Welt...

...kam ich gestern wieder zurück. Nachdem am Donnerstag allerdings erstmal alles schief lief: Hier war kenianischer Nationalfeiertag, "Heroes-day", die Stadt war voll, der Präsident und alle Botschafter im Stadion versammelt, aber vor allem: Der Willson-Airport, an dem alle lokalen Flieger starten, war total stillgelegt und das vor allem viel länger, als der Pilot das im Vorhinein erfahren hatte. Grund für die kurzfristige Änderung natürlich die Vorsicht wegen möglicher Anschläge, das Stadion an diesem Datum hätte Kenia tatsächlich gleich "ins Herzen getroffen". Mein Ausflug verflüchtigte sich allerdings, weil klar war, dass ich abends nicht mehr zurückkommen würde. Dabei hatte ich mich sehr drauf gefreut...

 ... also wird mir ein 1Aeinmaliges Angebot gemacht: Ein Igluzelt vors große zu stellen! Mit Liege und Kissen und das Bad kann ich drinnen benutzen. Ich: Im Himmel. (Übrigens war dann am Ende doch ein Bett für mich im großen Zelt da, man weiß es hier eben immer erst am Ende...) Kurz darauf bin ich auch wörtlich im Himmel, wir fahren nur nochmal heim und packen alles ein, 3 Stunden später steig ich in der Mara aus. Zum Flug: Erst auf dem Rückflug wurde mir leicht übel, nachdems echt wacklig war, weil viele Luftlöcher um uns rum rauschten. Am Anfang hats noch Spaß gemacht und ich hab die Situation leicht übermütig kommentiert, in Nairobi angekommen hab ich mich erstmal mit angewinkelten Beinen ins Gras gelegt und Rescue-Tropfen konsumiert...

 ...aber zum Wichtigen: Das Camp liegt auf einer Anhöhe mitten über dem Marafluss. Auf der Fahrt vom Airstrip zum Camp sind uns schon Zebras, Giraffen, Topis, Büffel und Elefanten ins Blickfeld gehuscht. Das Camp fügt sich perfekt in die Landschaft ein, stört sie nicht. Es ist nicht abgezäunt, sodass jede Nacht Zebras um die Zelte grasen und röhren - recht häufig stolzieren auch Giraffen dort rum... Der Ausblick auf die Mara ist einfach gigantisch. Gestern morgen bin ich um 7 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf die neue Aussichtsplattform spaziert, bepackt mit Früchten und Kaffee - und dann bis um 12 Uhr nicht mehr weg da. Ohne Buch, ohne Musik, hab ich einfach nur gesessen und geschaut und dem Flussrauschen zugehört. Ein bisschen was von mir ist auch noch da, muss ich sagen - gut, dass ich gleich nächste Woche nochmal 2/3 Tage dort verbringen kann und dann auch Mitte November nochmal fast eine Woche.

 Gestern abend wurde ich gleich im Anschluss zum special Äthiopier (fast täglich hat mir irgendjemand davon vorgeschwärmt, es war Zeit, das zu probieren!) eingeladen von P.&Familie, der den Betrieb hier managt, dem Reisebüro und Camp hauptsächlich unterstehen und gehören. Ich saß vor eine Unzahl Töpfe, in der Hand einen ganz leichten wabbrigen Brotfladen, von dem man ein Stückchen abreisst und dann die verschiedensten Inhalte der Töpfe aufnimmt. Auch so dürfte es im Paradies sein. Und: Wer braucht schon Besteck?

 Samstag morgen, ich bin schon seit 2 Wochen hier und die bisherige Zeit hier war von Glück beladen, ich fühl mich sehr beschenkt... und vor mir steht ein Wochenende voller interessanter Dinge, von denen ich dann aber bald bald mehr erzähle...

KARIBU SANA!

PS: Irgendwann fallen wir alle mal wieder auf die Füße, oder? Hoffentlich dauerts bei mir noch ein bisschen...

 

 

22.10.11 06:39
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung