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Der Terror...

...ist ja wirklich eine sehr virtuelle, ungreifbare, komische Sache. Die US-Botschaft hat gestern ihre Terrorwarnungen nochmal verschärft und sich auf glaubhafte Quellen berufen, nach denen Selbstmordanschläge besonders auf von Touristen besuchte Orte anstehen. Einkaufszentren und Nachtclubs etc. - nun gut, aber was heißt das jetzt für uns? Nachtclubs meiden kann ich gut, fällt mir nicht schwer. Wir wohnen hier aber im 500 Meter-Umkreis des VillageMarkets, einer recht dekadenten Einkaufpassage, mit künstlich angelegten Wasserfällen und Fressgasse und Supermarkt und allem drum und dran. Später werd ich Wasser kaufen gehen (müssen!). Werd ich mich umschauen und die Leute scannen? Mich unwohl fühlen? Schnell wieder da raus? Wirds da leer sein? Oder voll? Terrorwarnungen bringen schlichtweg nur bedingt was, und spielen dem Terror eigentlich auch ganz geschickt mit, weil sie Unsicherheitsgefühle schüren. War gestern kurz im samstäglichen Moloch des Stadtzetrums, das extrem voll war und dachte beim Überqueren einer Straße: "Wenn jetzt hier eine Bombe hochgeht, dann Gut Nacht". Angstgefühle hab ich auch in solchen Momenten überhaupt keine, aber ich merke, dass ebendiese Gedanken ab und zu hochploppen.

Gestern Abend gabs ein schönes Treffen mit meinem Onkel und meiner Großcousine Sonja, die gerade hier auf Urlaub ist. Haben königlich bei einem noch besseren Inder gespeist und heut will ich vor allem eins: Ausruhen und den blauen Himmel genießen, Terrordrohung hin oder her!

 

23.10.11 09:04
 


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