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Time is running out...

Seit 2 Tagen bin ich wieder in Nairobi. Da mich dieser Blogeintrag leicht überfordert, musst ich ihn erstmal ruhen lassen und wage mich erst jetzt dran. Denn: Was soll ich erzählen?

So viele gute Augenblicke, Orte und Begegnungen gabs die letzten drei Wochen, dass es schon fast surreal anmutet. Viel Glück, auch seltsam-magische Momente, als ich Susanne und Silke aus Hamburg zum Beispiel am Strand in Diani wiedergetroffen habe - zufällig - nachdem wir uns in der Mara richtig angefreundet haben. Ich sitze am ersten Abend in einer Bar, schau aufs Meer und es ruft plötzlich: Sarah? Sarah! ... verrückt.

Kenia ist ... unglaublich schön, irgendwie sowas in die Richtung, obwohl ich die richtigen Worte nicht finde gerade. Faszinierend vielfältig, überall Tiere, verschiedenste Landschaften, rote Erde, viel Sonne, manchmal Regen, lila Jacarandabäume, Hochland, Tiefland, weisser Strand, Teeplantagen, Steppe, viel Weite. Die Menschen sind (meinem Eindruck nach) irgendwie ruhig bzw. strahlen das auf mich aus, bodenständig, ich fühl mich immer sehr wohl, wenn ich in kenianischer Gesellschaft bin und konnte auch ein paar Kontakte knüpfen.

 Und dann sind es ja auch die kleinen aber feinen AugenBlicke, die so eine Reise ins Unbekannte ausmachen. Vor 3 Tagen am Bahnsteig in Mombasa: Ich sitz mit Muse auf den Ohren auf meinem Rucksack und warte bis kurz vor knapp bis ich in den gefühlt 60 Grad heissen Zug steige, in dem die Moskitos surren. Dann kommt so ein irrer Typ mit seiner absolut verstimmten Gitarre und stellt sich vor mich hin und singt Kumbaya... Oh no. Ich nehm einen Ohrstöpsel raus und sag: "Sorry, I`m already enjoying my music", leicht genervt. 10 Minuten später: Sarah steigt in den Zug ein und lehnt sich jappsend aus dem Fenster, Schnappatmungseinsetzung steht kurz bevor. Und wer steht da und sagt grinsend: "But NOW it`s time to listen to my music" und greift leidenschaftlich in die Saiten? ...da musst ich dann defintiv zurückgrinsen...

Oder der Matatudriver, der mich - ohne was dafür zu wollen - bis direkt zur Kenyan Railways gefahren hat: "I´ll drop you". Oder oder oder...

 

 

 

 

16.11.11 09:00
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andy (16.11.11 14:41)
So oder so oder so .... wunderbar, wieder von dir zu hören!!!

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